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Saarländischer Schwimm-Bund & DLRG haben Konzept erarbeitet

Quelle: Deutscher Olympischer Sport Bund

Ärzte, Sportwissenschaftler, Trainer und Vereinsvertreter haben gemeinsam ein Konzept zur Wiederinbetriebnahme saarländischer Bäderbetriebe erarbeitet.
Die wassersporttreibenden Vereine bieten eine enge Zusammenarbeit mit den Behörden und Badbetreibern an, die saarländischen Schwimmbäder für Vereins-, Gesundheits- und Rehasport schrittweise wieder zu eröffnen.
Hierzu haben sie auch konkrete Regelungen und Maßnahmen vorgeschlagen, um in diesem Rahmen dem Infektionsschutz und der Hygiene ausreichend Rechnung zu tragen.
Seit vielen Wochen ist der Schwimmsport für Gesundheits- und Vereinssportler lediglich durch alternative Formen des Sports, in der Regel außerhalb Ihrer eigentlichen Sportart, möglich.
Für Einige, insbesondere für Menschen, denen Bewegung im Wasser von ärztlicher Seite empfohlen wird, bedeutet das aber auch das vollständige Aussetzen gesundheitlicher, sportlicher Bewegung.
 
Es geht hier nicht um soziale Freizeit Treffpunkte, sondern um:

• die Sicherstellung des Schwimmenlernens,
Sicherheit im Wasser zu erlangen,
• die Ausbildung und Förderung von Nachwuchstalenten,
• die Ausbildung und das Training von Rettungsschwimmern,
• den Gesundheitssport für beeinträchtigte Menschen, die im Wasser die einzige Bewegungsmöglichkeit haben (z.B. Rehagymnastik)
• die Präventionsbereiche Gesundheits- und Rehasport, welche eine gesündere Bevölkerung ermöglichen, und Ersparnisse für die Krankenkassen bringen,
• den Gesundheitssport als Ausdauertraining für Breiten- und Freizeitsportler (z.B. auch Aquajogging, Triathlon), denn auch dieser leidet unter der Schließung der Bäder.
 
Nicht zu vergessen ist außerdem der Wettkampfsport.
Auch hier leiden Wettkampf- und Leistungssportler unter dem Ausfall des Trainings und der Wettkampferfahrung, welche durch alleinige Landeinheiten keineswegs ersetzt werden können.