Schwimm-EM 2016 London - Zwei Debütanten aus dem Saarland 24. Mai 2016 Drucken
DSV_Mannschaft_EM_2016_Foto_Tino_HenschelaAntonia Massone und Henning Mühlleitner waren letzte Woche zum ersten Mal in ihrer noch jungen Karriere bei der Schwimm-EM auf der 50m Bahn in London dabei.

Henning hatte bereits im Dezember 2015 auf der kurzen Bahn sein Debüt mit der A-Nationalmannschaft gegeben. Aufgrund ihrer hervorragenden Leistungen bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin wurden Henning und Antonia vom DSV-Bundestrainer Henning Lambertz nominiert, um internationale Erfahrungen zu sammeln.

Damit kommen die beiden jungen Talente ihrem Traum von einer Teilnahme an den Olympischen Spielen in Tokio 2020 einen ganzen Schritt näher. Bis dahin gilt es aber, noch weiter sehr fleißig zu trainieren und sich weiter zu entwickeln - der Sprung ist machbar.

Diese Anerkennung der starken Leistungen von den Deutschen Meisterschaften in Berlin und die Möglichkeit, erste internationale Erfahrungen zu sammeln, sind wichtige Schritte für die heranwachsenden Talente. Nur so bekommen sie einen Eindruck von ihrer Leistungsfähigkeit und dem Flair der internationalen Bühne. Hier kämpfen sie mit ihren Emotionen und dem Willen, es unbedingt gut machen zu wollen. Über die Jahre gewinnen sie an Erfahrung und haben die Möglichkeit, sich zu internationalen Topathleten zu entwickeln, wenn sie ihre Chance nutzen.

Am ersten Tag der EM ging Henning Mühlleitner an den Start. National startet Henning für den SV Schwäbisch Gmünd, wobei er aber nunmehr seit drei Jahren am Olympischen Stützpunkt Rheinland Pfalz / Saarland, an der Hermann Neuberger Sportschule in Saarbrücken, trainiert. Mit 3:52,22 Minuten belegte er am Morgen Platz 20 und konnte damit nur eine Woche nach den nationalen Titelkämpfen erneut an seine starken Leistungen anknüpfen. Bei der DM hatte Henning den 25 Jahre alten DSV-Rekord des ehemaligen Potsdamer Spitzenathleten Sebastian Wiese gebrochen. In London konnte er über 200m Freistil mit 1:50,1 Minuten eine ordentliche Leistung abrufen.

Antonia Massone hatte sich bei den DM mit starken Zeiten für die Titelkämpfe in London empfohlen und konnte die in sie gesetzten Erwartungen auch erfüllen. Mit Platz 10 in der bereinigten Ergebnisliste (nur zwei Plätze pro Nation möglich) verpasste sie denkbar knapp das Finale über 400m Freistil. Über 800m Freistil belegte Antonia in neuer Bestzeit den 18. Platz.

Eine hervorragende Premiere der zwei saarländischen Nachwuchsathleten! Mit viel Fleiß und Ehrgeiz haben die beiden durchaus eine realistische Chance, den Sprung in die Eliteklasse schaffen zu können und erneut ihr Land international vertreten zu dürfen und sich mit den Besten messen zu können.

Nach Rio kommt Tokio 2020 und die jungen Athleten dürfen sicherlich realistisch von einer Teilnahme in Asien träumen.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH zu eurer tollen EM 2016 und nun weiter Vollgas für eure ehrgeizigen Ziele.

Euer Trainer Hannes Vitense

Evelina Werner

Mannschaftsfoto: Tino Henschel

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