Kurzbahnweltmeisterschaften 2016 in Windsor 13. Dezember 2016 Drucken

Die_glcklichen_4x200m_Freistilstaffel_im_Vordergrund_mit_Marlene_Hther1celine_windsor1Mit 12 Athleten flog Bundestrainer Henning Lambertz zu den Kurzbahnweltmeisterschaften nach Kanada. Unter den 12 deutschen Top-Schwimmern waren drei Athleten aus dem Saarbrücker DSV-Stützpunkt. Celine Rieder, die jüngste saarländische Athletin, Annika Bruhn und Marlene Hüther starteten am Sonntag gemeinsam mit Reva Foos unter deutscher Flagge in das 4x200m Freistil-Staffel-Finale. Sie erreichten im Finale das Ziel als siebtbeste Mannschaft der Weltelite in neuem deutschen Rekord.

Die erst 15-jährige Celine Rieder konnte schon am zweiten Tag des Wettbewerbs ihre Stärken zeigen. Sie startete über 800m Freistil und kam bei ihrem ersten großen internationalen Event als Zehnte an. Auf Fragen von Reportern betonte Celine, dass dieser Wettkampf für sie ein Riesenereignis ist: Die Atmosphäre stimmt, es ist toll, neben hochkarätigen Schwimmerinnen wie Katinka Hosszu zu starten, die Möglichkeit, wertvolle Erfahrungen zu sammeln ist spitze und außerdem ist es eine Riesenehre, sein Land vertreten zu dürfen.

Am gleichen Tag startete auch ihre Trainingspartnerin Annika Bruhn über 100m Freistil. Annika erreichte das Ziel in neuer persönlicher Bestzeit und saarländischem Rekord als 20.

Der zuhause gebliebene Landestrainer Hannes Vitense ist mit dem Ergebnis unseren Damen sehr zufrieden.

Evelina Werner

 

 
Süddeutscher Jugendländervergleich 2016 06. Dezember 2016 Drucken

Das_Saarlndische_Team1Am 26.11.2016 fand in Oberursel der 64. Süddeutsche Jugendländervergleich statt, an dem Teams aus sieben Verbänden teilnahmen. Auch das Saarland ging mit seinen besten Schwimmerinnen und Schwimmern der Jahrgänge 2004 bis 2006 an den Start. Für die Jüngsten war dieser Wettkampf eine der ersten Begegnungen mit der starken Konkurrenz aus dem Süddeutschen Raum. Lukas Fritzke, Nikita Sorel Haubrich und Michel Raje fanden sich über verschiedene Strecken unter den Top Drei. Lukas Fritzke konnte sogar über die 100m Freistilstrecke den dritten Platz mit der punktbesten Leistung im Jahrgang 2006 erzielen. Bei den Mädels in dieser Altersklasse war die Konkurrenz leider nicht zu bezwingen. Alina Reiswich, Aviya Gronwald, Caroline Rivrain-Moffat und Chiara Cheyenne Haseloff gaben ihr Bestes und konnten persönliche Bestzeiten erzielen. Im Jahrgang 2005 waren unsere Jungs richtig stark. Elias Maurer, Leon Schreiner, Johannes Paulus und Eugene Zapp erklommen das Podest über alle Strecken, bei denen sie an den Start gingen. Elias Maurer wurde am Ende des Wettkampfs mit punktbester Leistung im Jahrgang 2005 sogar Erster. In der Gesamtwertung des Jahrgangs 2005 belegten unsere Athleten den vierten Platz mit nur einem Punkt Rückstand auf die Drittplatzierten. Zu dem guten Ergebnis trugen auch Katharina Zwing, Jana–Caterina Kasper und Leah Baumgard bei. Der älteste Jahrgang am Start wurde vertreten durch Anna Apushkinskaya, Jana von den Driesch, Jolina Müller, Luca Leon Schumacher, Max Strassel und Tilman Lauenroth. Auch sie bewiesen Teamgeist, stellten sich der starken Konkurrenz und kehrten mit persönlichen Bestzeiten wieder ins Saarland zurück.

Evelina Werner

 
Drei Nominierungen für die Kurzbahn-WM gehen ins Saarland 27. November 2016 Drucken

Siegerehrung_1500m_Berlin1Die letzten vier Tage der Woche vom 17.11. bis 20.11.16 waren für die saarländischen Schwimmer sehr erfolgreich. Bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Berlin war das Saarland mit 20 Athleten vertreten, die dem Wettkampf ihren Stempel aufdrücken konnten.

Am ersten Tag wurden bereits sechs Medaillen erschwommen. Gleich dreimal auf dem Podest fand sich eine unserer jüngsten Teilnehmerinnen Celine Rieder (Jahrgang 2001), die während des kompletten Wettkampfs für Furore sorgte. Sie gewann die 800m Freistil-Strecke in der offenen Klasse in Jahrgangs-Rekordzeit. Damit war sie bei der Juniorenwertung ebenfalls Erste. Silber fischte sich Celine am gleichen Tag über die 200m Schmetterling-Strecke. Ihre ältere Team-Kollegin Annika Bruhn erreichte über die 100m Freistilstrecke als Dritte das Ziel. Ebenfalls Bronze konnte sie mit der 4x50m Lagen Mix-Staffel neben Marlene Hüther, Till Pallmann und Christoph Fieldebrandt mit nach Hause nehmen. Eine weitere Goldmedaille in der Juniorenwertung erschwamm sich Patrick Lattwein. In der offenen Klasse schaffte er mit seiner Zeit Platz sieben.

Auch am zweiten Tag konnten die Saarländer überzeugen. In der 4x50m Freistil-Staffel der Herren gewannen unsere Athleten Christoph Fildebrandt, Till Pallmann, Nico Perner und Lucien Haßdenteufel den zweiten Platz. Auch Annika Bruhn erreichte am zweiten Tag das Podest. Im 200m Freistil-Finale kam sie als Dritte an. Aufgrund ihrer guten Leistungen wurde Annika für die Kurzbahnmeisterschaften in Kanada nominiert.

Der dritte Tag kam und die jüngste Saarländerin zeigte, was in Berlin möglich ist. Unser gerade mal 15-jähriges Küken Celine Rieder schwamm in 16:02,86 die 1500m Freistilstrecke in Bestzeit und freute sich riesig über ihre Goldmedaille. Die Saarbrücker Zeitung titelte in einem ihrer Artikel „Celine Rieder schockt die Schwimm-Konkurrenz“. Für ihre Top- Leistungen wurde Celine mit der Nominierung zur Kurzbahn-Weltmeisterschaft in Windsor in Kanada belohnt. Die Nominierung war für Celine und ihren Landestrainer Hannes Vitense eine super Anerkennung für das harte Training. Marlene Hüther, die erst in diesem Sommer in das neu zusammengestellte Team von Vitense wechselte, erreichte an diesem Tag über 200m Lagen den dritten Platz. Marlene wurde für ihre Leistungen ebenfalls für die Kurzbahn WM in Kanada nominiert. Am gleichen Tag konnte sich Patrick Lattwein in der Juniorenwertung über die 800m Freistilstrecke den ersten Platz sichern.

Eine weitere Bronzemedaille ging am vierten Tag dann an die Saarländer Maxine Piller, Annika Bruhn, Nico Perner und Christoph Fildebrandt in der 4x 50m Freistil Mix-Staffel.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass während der gesamten vier Tage unsere Top-Athleten immer unter den Top Ten in der offenen Klasse präsent waren. So erreichte unser Freiwasser-Ass Andreas Waschburger den achten Platz über 1500m Freistil. Nico Perner schwamm Saarlandrekord über 100m Brust und schlug über 200m Brust als Vierter an. Der aus Amerika nur für die Deutsche Kurzbahnmeisterschaften angereiste Till Pallmann unterstützte alle Staffeln der SSG Saar Max Ritter und konnte mit seinen Teamkollegen gute Platzierungen erreichen. Über 100m Freistil erreichte er auf der 25m-Bahn den fünften Platz. Zufrieden über ihre persönlichen Bestzeiten waren auch Anabel Ivanov, Emelie Schnagl, Jean-Marc Emser und Nick Werner.

Evelina Werner    Bilder: Jo Kleindl

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Auftritt des Teams Saarland in Compiegne / Frankreich 30. Oktober 2016 Drucken

Teamgeist_Saarland1

Nach zwei anstrengenden Trainingslager-Wochen auf dem Gelände der Sportschule nahmen die saarländischen Schwimmer am Wochenende vom 21.10. - 23.10.2016 als Belohnung am Internationalen Meeting in Compiegne / Frankreich teil. Das Team Saarland fuhr mit insgesamt 34 Athleten zu dem Wettkampf. Mit dabei waren unter Anderem auch unsere Olympia-Teilnehmer Annika Bruhn, Christoph Fildebrandt und Andreas Waschburger. Der sehr gut besuchte und organisierte Wettkampf war für unsere jüngsten Teilnehmer Katharina Zwing, Elias Maurer, Leon Schreiner (Jahrgang 2005) ihre erste große internationale Herausforderung, die sie hervorragend meisterten. Unser Nachwuchs war in den Finals der Jüngsten nicht wegzudenken und konnte sich sogar mehrmals auf dem Treppchen wiederfinden. Der Jahrgang 2004 wurde bei den Damen in unserem Nachbarland von der Saarländerin Jana von den Driesch dominiert. Fast alles, was Jana anfing, gelang ihr. Durch ihren außerordentlichen Wettkampfgeist schaffte sie es zumeist in die Finals, die sie dann auch größtenteils gewinnen konnte. Ebenfalls stark in Frankreich zeigte sich Jolina Müller (ebenfalls Jahrgang 2004). Bei den Jungs in dieser Altersklasse war das Saarländische Team durch Carl Morris Magold, Luca Leon Schumacher und Tilmann Lauenroth vertreten. Auch die Jungs waren aus den Finalläufen nicht wegzudenken und meisterten ihre Aufgaben so gut, dass sie mehrfach mit Medaillen belohnt wurden, obwohl sie nicht im ältesten Jahrgang ihrer Altersklasse waren. Sie mussten der Konkurrenz aus dem Jahrgang 2003 standhalten und sich gegen die „Großen“ beweisen. Im Jahrgang 2003 ging Jonas Valeske bei den Jungs an den Start. Auch er erreichte verschiedene Finalläufe und erklomm über 100m Brust das Podest.

Die Damen des gleichen Jahrgangs hatten es etwas schwerer. Sie mussten sich als jüngster Jahrgang in der Altersklasse gegen die älteren Damen beweisen. Das meisterten unseren drei Athletinnen Hannah Schirra, Noelle Werner und Jola Frey aber auch gut. Sie konnten ihre im Vorlauf geschwommenen Zeiten in den Finalläufen verbessern. Antonia Leinenbach, Valentina Schön, Marten Schmidt und Yan Desjardins - alle Jahrgang 2002 - waren auf der Jagd nach Bestzeiten. Angetrieben von ihrem Willen und sehr gut unterstützt durch die größeren Athleten, gelangen den Vier persönliche Bestzeiten. Bei den älteren Jahrgängen ging es nicht nur um persönliche Bestzeiten, Finallauf-Teilnahmen und Medaillen, es ging um Wichtigeres. Hier hatten  Schwimmerinnen und Schwimmer wie Emelie Schnagl (2001), Maxine Piller (2000), Nick Werner und Cedric Schmitt (beide 2001) das Ziel, Zeiten zu erreichen, die sie in der Besenliste der offenen Klasse nach oben katapultieren, um bei den Deutschen Kurzbahn-Meisterschaften Mitte November in Berlin an den Start gehen zu können. Mit Final-Teilnahmen über verschiedene Strecken setzten Schwimmer wie Anabel Ivanov, Luisa Winkler, Patrick Lattwein, Jean Marc Emser, Nico Perner, Jonathan Berneburg und Moritz Bartels Zeichen im französischen 25m Becken. Auch hier blieb das Edelmetall nicht aus. Annika Bruhn und Christoph Fildebrandt - unsere Olympiateilnehmer in Rio 2016 - räumten über die Freistil-Strecken ab. Was in den Vorläufen noch nicht ganz so top aussah, wurde in den Finals perfekt gemeistert und mit Gold belohnt. Ein besonderer Wettkampfabschnitt war das „Eine-Stunde-Rennen“ (record de l'heure). Hier gingen Sarah Bosslet, Ellen Olsson und Andreas Waschburger an den Start. Sarah dominierte während der ersten 30 Minuten das Feld bei den Damen. Leider konnte sie die Spitzenposition in den letzten 30 Minuten nicht verteidigen und verlor die Pole-Position. Schließlich kam sie als Zweite, gefolgt von ihrer Team-Kollegin Ellen Olsson, an. Bei den Herren war das Rennen 30 Minuten lang ein Kopf- an-Kopf-Rennen für Andreas Waschburger, doch in der letzten halben Stunde merkte man ihm an, dass er noch von seinen Starts beim Welt Cup geschlaucht war. Er erreichte am Ende Rang drei. Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass den Gastgebern aus Frankreich und den teilnehmenden Teams während des gesamten Wettkampfs in dem kleinen Schwimmbad eine atemberaubende Atmosphäre gelang. Hierzu trug auch das Team Saarland bei. Alle kämpften sowohl im Becken als auch am Beckenrand. Ein großes Lob und vielen Dank an die französischen Veranstalter. Mit dieser Atmosphäre haben sie sowohl für die Athleten als auch für die Besucher ein sehr schönes Event geschaffen.

Evelina Werner

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Welt Cup Finale Open Water in Hong Kong 24. Oktober 2016 Drucken

Am 16.10.2016 wurde in Hong Kong die letzte von sieben Stationen des Welt Cup Open Water ausgetragen. Andreas Waschburger, unser Top Freiwasser-Spezialist, ging mit sehr guten Voraussetzungen an den Start des 10km Marathons. Bereits vor dem Wettkampf war ihm in der Gesamtwertung der zweite Platz sicher. “Waschi“ kämpfte in Hong Kong also um den Gesamtsieg. In einem starken Rennen gewann über die 10km dann aber mit Abstand Simone Ruffini (Italien). Die nächsten fünf Platzierungen entschieden sich erst im Ziel. Andreas gab die Hoffnung nicht auf und kämpfte bis zuletzt. Leider schaffte er es nicht unter die ersten Drei, was den Gesamtsieg bedeutet hätte. Er schlug schließlich als Sechster an.

Mit Platz zwei in der Gesamtwertung erreichte Andreas 2016 trotzdem sein bestes Ergebnis in der Welt Cup Serie - besser noch als 2011, als er Dritter wurde.

Evelina Werner

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Marathon Swimming World Cup – Station Chun`an Qiandaohu / China 11. Oktober 2016 Drucken

Andreas Waschburger bleibt auch eine Woche vor dem Finale des 10km Marathonweltcups in der Gesamtwertung weiter vorne. Nach Platz zwei auf der vorletzten Station in China, hat er noch sechs Punkte Vorsprung auf Simone Ruffini aus Italien. Damit wäre er in Hong Kong mit einem dritten Platz Weltcupsieger, auch wenn Ruffini die Abschluss-Station gewinnen würde. Andreas wäre erst der dritte Deutsche, der den Weltcup gewinnen würde. Den zweiten Platz in der Gesamtwertung hat sich Andreas auf jeden Fall bereits jetzt schon gesichert. Das ist nach Platz drei im Jahre 2011 seine bisher beste Platzierung in der Gesamtwertung.

Evelina Werner

 
British Open Water Swim Serpentine 10. Oktober 2016 Drucken

Bild1_Swim_Serpentine_2016aAm 25. September 2016 fanden in London auf der Olympia-Strecke von 2012 die Britischen Freiwassermeisterschaften statt. Unter den Athleten, die an den Start gingen, befanden sich auch deutsche Top Freiwasser-Schwimmer. Bei den Frauen gingen Isabelle Härle und unsere Top Freiwasser-Spezialistin Sarah Bosslet unter deutscher Flagge an den Start. Nach 5 km in 17 Grad kaltem Wasser kam Sarah in 0:59,04 bei Sonnenschein als Zweite ins Ziel. Direkt hinter ihr kam ihre Kameradin Isabelle als Dritte an.

Ein ganz besonderes Rennen waren die 5 km für Andreas Waschburger. Er kehrte nach 2012 - seinen ersten Olympischen Spielen - am 25. September 2016 zurück auf die Strecke und holte sich über 5 km den Sieg in 0:55,43.

 

Evelina Werner

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JEM Freiwasser 2016 20. September 2016 Drucken

Patrick_Lattwein_und_Celine_Rieder_JEM_Freiwasser_2016aBei der JEM im Freiwasser in Piombino (Italien) unterstützten zwei saarländische Top-Athleten das Junioren DSV-Team. Celine Rieder, die diesjährige Vize Junioren-Europameisterin über 1500m Freistil, ging neben Lea Boy (Elmshorn), Jan Laudam (Würzburg) und Kristoffer Schweder (Barsbüttel) mit der DSV-Staffel an den Start. Nach einem spannenden Rennen erreichte das Quartett den vierten Platz. Für Celine war diese Junioren-Europameisterschaft das Debüt im Freiwasser. Der zweite Saarländer Patrick Lattwein ging über 7,5km Einzel an den Start. In einem extrem harten Rennen war Patrick am Ende mit Platz 15 bester Deutscher im Jahrgang 1999-2000.

Evelina Werner

 
Jugend-Europameisterschaften Ungarn 24. August 2016 Drucken

Celine_Rieder_Junioren_Europameisterschaften_2016__UngarnaaaaaAuch im Becken waren unsere saarländischen Athleten bei den Internationalen Wettkämpfen erfolgreich. Hier ist besonders der super Erfolg unserer jüngsten Teilnehmerin Celine Rieder (2001) bei den JEM in Ungarn zu erwähnen. Celine wurde in neuem Deutschen Altersrekord für 15-Jährige über die 1500m Freistil-Strecke VIZE-JUGENDEUROPAMEISTERIN. Herzlichen Glückwunsch dazu!

Evelina Werner

 
Welt Cup Station Lac St. Jean in Kanada 24. August 2016 Drucken

Ende Juli fand in Kanada - im Lac St. Jean - die vierte von sieben Stationen des Welt Cup im Open Water statt. Mit dabei war unser Top-Athlet Andreas Waschburger. Andreas konnte hier erneut seine Stärke zeigen, kam als Dritter ins Ziel und befindet sich somit im Moment in der Gesamtwertung auf Platz zwei.

Evelina Werner

 
EM Hoorn 2016 24. August 2016 Drucken
Das Team Saarland startete mit drei saarländischen Athleten bei den diesjährigen Europameisterschaften im Freiwasser. Eine insgesamt tolle Entwicklung in dieser Extremsportart, die für das kleine Bundesland sehr erfreulich ist.

Andreas Waschburger ist seit Jahren in der erweiterten Weltspitze mit dabei und gewann auch in diesem Jahr mit dem Team eine Silbermedaille. Leider musste er sich nach einem taktischen Fehler über 10km mit Platz 17 begnügen. Hier hat er viel riskiert - am Ende zu viel - um vorne nochmal im Kampf um Topplatzierungen eingreifen zu können. Über 25km konnte er dann sein Potenzial nicht mehr abrufen: zu viele Rennen in den letzten Wochen machten sich muskulär bemerkbar und schwere Bedingungen bei unter 20 Grad ließen ein gutes Rennen nicht mehr zu. Die beiden Neuen in der DSV-Equipe sollten erst mal Erfahrungen sammeln. Nach anfänglich gutem Beginn konnte Felix Bartels zum Auftakt der EM über 10km zwar zunächst mithalten, im letzten Drittel des Rennens machte sich dann aber bemerkbar, dass Felix zu Beginn der Woche noch mit einem Infekt zu kämpfen hatte. Der junge Zweibrücker war jetzt jedenfalls einmal dabei und wird sich sicherlich auch in den nächsten Jahren weiterhin positiv entwickeln. Dies war sicher nicht sein letzter Einsatz im DSV-Team und er wird sicher noch viele Gelegenheiten bekommen, es besser zu machen. Sarah Bosslet ist mit ihren 22 Jahren zwar schon eine erfahrene Athletin, musste allerdings in ihrer Karriere verletzungsbedingt länger pausieren. Umso erfreulicher die Entwicklung in den letzten Jahren. Spätestens jetzt gilt es den Blick nach vorne zu richten und in den nächsten Jahren den Aufwärtstrend fortzusetzen. Zum Auftakt der EM konnte sie über die 5km einen ordentlichen 11. Platz belegen, obwohl das Time Trial Event (alleine gegen die Uhr) sicher nicht zu ihren Stärken gehört. Über die 25km war Sarah insgesamt gut vorbereitet und hoch motiviert. Zu Beginn gestaltete sich das Rennen positiv, die ersten 10km waren sehr ruhig und das Feld blieb zusammen. Schon sehr früh überholte das Männerfeld die Frauen, was am Ende immer heißt, taktisch gut agieren zu können. Dies gelang Sarah auch zunächst, aber das Feld der Frauen blieb ungewöhnlich lange im Feld der Männer dabei. Das kostet bei niedrigen Temperaturen natürlich gerade einen Rookie wie Sarah auf der extrem harten Wettkampfstrecke viel Kraft und Energie. Einige Männer und Frauen mussten das Rennen dann auch vorzeitig abbrechen. Sarah hingegen kämpfe sich durch und belegte am Ende einen guten achten Platz bei ihrer internationalen Prämiere. Darauf lässt sich in den kommenden Jahren aufbauen (alles braucht seine Zeit). Glückwunsch zu diesen Ergebnissen und Erfahrungen - es war im Open Water für das Team Saarland eine extrem erfolgreiche Saison. Mit Platz zwei im Medaillen-Spiegel der diesjährigen DM im Freiwasser in Hamburg und fünf internationalen Einsätzen, zudem tolle Fortschritte auch bei den Jüngsten, habt Ihr, liebe Athleten, eine tolle Saison hingelegt. Weiter so, hervorragend gemacht TEAM SAARLAND und auf geht es in die neue Saison.

 Evelina WernerFelix_Bartels_und_Andreas_Waschburger_bei_den_Freiwasser_Europameisterschaften_2016aaaaSarah_Bosslet_Freiwasser_Europameisterschaften_2016aaaaaaaaaaaaaaa

 

 
German Open 2016 – 2. Qualifikation des DSV 11. Juli 2016 Drucken

Es ist geschafft!!!! Annika Bruhn und Christoph Fildebrandt können für Rio planen!

Gleich zwei saarländische Athleten haben sich nach 2012 für Rio qualifizieren können.

Annika Bruhn konnte bei den German Open aufgrund eines krankheitsbedingten Trainingsausfalls nicht in Topform an den Start gehen. Dennoch reichten ihre Zeiten der Deutschen Meisterschaften aus, um sich als führende und amtierende dreifache Deutsche Meisterin für die 4x200m Freistilstaffel zu empfehlen. Auch über 100m Freistil konnte keine Athletin mehr an ihr vorbei schwimmen. Deshalb sicherte sie sich ebenfalls einen Platz im Team der 4x100m Freistilstaffel. Neben Annika schaffte auch Christoph Fildebrandt den Sprung ins Team und sichert sich nach London 2012 seine zweiten Spiele, diesmal Rio. Das Projekt 4x200m Freistilstaffel hatte von Anfang an Priorität. So quälte sich Filde pro Jahr über 2400 km für den ganz großen Traum. Und nun ist es geschafft - der Platz in der 4x200m Freistilstaffel ist ihm sicher. Mit einer hervorragenden Zeit von 1:47,06 sicherte er sich hinter Paul Biedermann und Florian Vogel Platz 3 im DSV-Team. Mit dabei ist auch Clemens Rapp, der erfahrene Staffel-Europameister und Olympia-Vierte. Zudem hofft Filde nach erfüllter Norm ebenfalls auf einen Einzelstart über 200m Freistil. Marlene Hüther hingegen verpasste als Sechste im Ranking über 200m Freistil ganz knapp das Ticket nach Rio. Die junge Saarländerin hat stark gekämpft, schwamm eine hervorragende letzte Bahn und musste sich am Ende mit 1: 59,88 (bzw. mit ihrer Zeit von den Deutschen Meisterschaften) der Konkurrenz geschlagen geben. In Zukunft wird sie sicher zeigen, dass sie das Niveau hat, eine DSV-Staffel international zu verstärken.

In Topform präsentierten sich auch die beiden EM-Starter aus dem Saarland. Antonia Massone verfehlte nicht nur knapp den Deutschen Altersrekord für 19-Jährige der ehemaligen fünffachen Weltmeisterin Hannah Stockbauer, sondern zeigte mit 4:09,7 Minuten über 400m Freistil eine tolle Zeit. Sie sicherte sich den B-Kaderstatus des DSV und setzte ein Zeichen für die Zukunft. Der Traum von Tokio 2020 lebt! Auch über 200m Schmetterling konnte Toni überzeugen, unterbot den Saarland-Rekord von Sarah Bosslet um 0,4 Sekunden und schwamm in 2:15,5 Minuten eine gute Zeit. In guter Form präsentierte sich nochmal Henning Mühlleitner zum Abschluss der Saison. Über 1500m schwamm er ungefährdet zum Sieg. Über 400m Freistil erzielte er in 3:50,66 Minuten nochmal eine ordentliche Zeit und sicherte sich den C-Kaderstatus des DSV. Vanessa Dehaut sicherte sich zum Ende einer anstrengenden Saison nochmal ein Finale über 200m Schmetterling und konnte hier Saisonbestzeit erzielen.

Glückwunsch Team Saarland und viel Erfolg in Rio ANNIKA und FILDE!!!

 
Jugend-Europameisterschaften 2016 – Ungarn 07. Juli 2016 Drucken

Nico_Perner_Celine_Rieder_Jonathan_Berneburg_21Am Mittwoch, den 06.07.2016 fällt der Startschuss für die diesjährigen Jugend-Europameisterschaften. Mit dabei sind auch drei saarländische Nachwuchshoffnungen. Die Jugend-Europameisterschaften werden in den Jahrgängen 1999-2002 weiblich und in den Jahrgängen 1998-2001 männlich ausgetragen.  Die jüngste im weiblichen Team ist unsere Celine Rieder, Jahrgang 2001. Die Spezialistin über die Freistilstrecken hat sich einen festen Platz im Team von Bundestrainer Achim Jedamsky erkämpft. Sie wird in Ungarn sowohl über 400m, 800m als auch 1500m Freistil an den Start gehen. Zudem verstärkt sie das Team des DSV in der 4x200m Freistilstaffel. Eine Chance, sich vorne zu platzieren, hat die junge Athletin allemal. Viel wichtiger für Celine ist es aber, zunächst erste Erfahrungen bei einer JEM zu sammeln. Ein Doppelzimmer bei den Jugend-Europameisterschaften teilen sich die beiden Kurzstreckler und Trainingspartner Jonathan Berneburg und Nico Perner. Nico war bereits im letzten Jahr bei den Jugend Europameisterschaften im Einsatz. Nach fantastischen Jugend-Deutsche Meisterschaften und hervorragenden Zeiten, sowie vier Titeln in Berlin, möchte der Saarbrücker nun endlich eine Runde weiter kommen und hofft auf das Halbfinale oder sogar auf eine Final-Teilnahme in einer seiner Disziplinen (insbesondere über 50m, 100m und 200m Brust). Auch für die Staffeln möchte er sich sicherlich empfehlen und dann versuchen, nach einer Medaille zu greifen.

Jonathan Berneburg hatte sich bereits im Mai bei den offenen Deutschen Meisterschaften für die Jugend EM qualifizieren können. Er wird in Ungarn insbesondere über  50m und 100m Freistil an den Start gehen. Hinzu kommen voraussichtlich diverse Staffeln, unter anderen zum Auftakt die 4x100 m Freistilstaffel. Natürlich hofft Johnny sowohl in der Staffel als auch im Einzel bis ins Finale vorstoßen zu können. Ist der Freistilspezialist erst mal im Finale, kann schließlich alles passieren.

Dass es gleich drei saarländische Athleten zu einer Jugend-EM schaffen, ist etwas absolut besonderes. Zum letzten mal gelang dies 2009. Am Start waren damals Sebastian Lotze, Julika Niegisch und Sarah Bosslet.

Allen unseren Nachwuchshoffnungen aus dem Team Saarland ganz viel Erfolg in Ungarn!

Evelina Werner

 
DM Freiwasser 2016 Hamburg 07. Juli 2016 Drucken

IMG-20160701-WA0026_Staffel_Mixed_Zweiten_Platz1Die erfolgreiche Saison der saarländischen Schwimmer setzt sich fort. Am ersten Tag der nationalen Titelkämpfe im Freiwasser sicherte sich Andreas Waschburger Gold über 10km. Etwas kurios war nicht nur, dass die Wettkampfstrecke falsch vermessen war und damit nur 8 km geschwommen werden mussten, sondern dass es auch der erste nationale Meistertitel für Andreas Waschburger in der offenen Klasse überhaupt war. Der Olympia-Achte und mehrfache WM- und EM-Teilnehmer aus dem Saarland hatte in seiner Karriere bereits eine Vielzahl internationaler Medaillen gewinnen können, musste allerdings bis zu seinem 29. Lebensjahr warten, um erstmals bei den Deutschen Meisterschaften ganz oben stehen zu können. Besonders stark zeigte sich auch Felix Bartels. Der Jugendweltmeister von 2012 und mehrfache deutsche Jahrgangsmeister sicherte sich in der offenen Klasse Bronze hinter Rob Muffels aus Magdeburg und darf sich Hoffnungen machen, nun erstmalig vom DSV für die EM in der offenen Klasse nominiert zu werden. Eine EM zusammen mit Andreas Waschburger (vom 10.-14.07.2016) wäre aus saarländischer Sicht ein weiteres Highlight. Mit ihren Leistungen überzeugen konnte auch Sarah Bosslet über 10km. Sie steigerte sich enorm gegenüber dem Vorjahr und sicherte sich Bronze über 10km hinter der neuen und alten Deutschen Meisterin Finnia Wunram aus Magdeburg und Svenja Zihsler aus Würzburg. Auf Platz vier kam die zweifache Olympiateilnehmerin Angela Maurer aus Mainz. Zu Gold und Bronze in der Junioren-Klasse schwammen Moritz Bartels und Daniel Kober. Auf Platz vier landete in der Jugendwertung Jahrgang 1999/2000 zudem Patrick Lattwein.

Am zweiten Tag konnten die saarländischen Spitzenschwimmer erneuert Edelmetall aus der Dove Elbe fischen. Die 3x1,25 km Staffel der männlichen Jugend mit Patrick Lattwein, Moritz Bartels und Daniel Kober schwamm ungefährdet auf Platz eins. Auf Platz zwei kam die Staffel aus Mainz und Bronze gab es für die Athleten aus Rostock. Silber sicherten sich in der offenen Klasse zudem Andreas Waschburger, Sarah Bosslet und Felix Bartels hinter den Athleten der Staffel aus Würzburg. Tolle Platzierungen in der Jugendwertung erzielten zudem die beiden Geschwister Noelle und Nick Werner. Zum Ende der Saison erreichte Nick Platz 2 über 2,5 km im Jahrgang 2001 - eine ganz fantastische Leistung des jungen Nachwuchstalents bei seiner ersten DM Open Water. Seine Schwester Noelle belegte einen starken 7. Platz über 2,5 km im Jahrgang 2003.

Die saarländischen Athleten konnten auch an Tag drei und vier überzeugen. Insgesamt nahmen sie 15 Medaillen mit nach Hause. Allen voran Andreas Waschburger mit zweimal Gold und Titel Nummer zwei in seiner Karriere. Auch über 5 km konnte dem Saarländer im Endspurt keiner folgen. Ganz herausragend auch die Leistung von Felix Bartels, der sich hinter seinem Trainingspartner Silber sicherte und nun Teil der A-Nationalmannschaft ist. Ihm gelang auf beeindruckende Art und Weise der Durchbruch auf nationaler Ebene. Lohn der täglichen Trainingsarbeit für den 20-jährigen ist nun die EM-Teilnahme in Hoorn vom 10.07.-14.07.2016. Sarah Bosslet konnte bei ihrer Meisterschaft nun auch endlich den Durchbruch auf nationaler Ebene schaffen. Sie wusste nicht nur mit Bronze über 10 km sondern auch mit Silber über 5 km zu überzeugen. Damit erreichte auch sie die Qualifikation für die A-Nationalmannschaft des DSV (B- Kader) und wurde ebenfalls für die EM in Hoorn nominiert. Auch Ellen Olsson konnte mit Platz fünf in der offenen Klasse ein tolles Rennen abliefern.

In den Jahrgangs-Wertungen ging in diesem Jahr fünfmal Gold ins Saarland. Am letzten Tag sicherte sich Daniel Kober überzeugend den Titel über  5 km im Jahrgang 1997. Auch Patrick Lattwein schwamm ein ganz starkes Rennen und sicherte sich Gold im Jahrgang 1999. Er wurde für die JEM in Piombino (Italien) im September nominiert. Moritz Bartels wurde zwar am Start gleich stark behindert und musste dann um den Anschluss kämpfen, erreichte am Ende aber dennoch Gold im Jahrgang 1998. Dafür wurde auch er von der DSV für die JWM im Juli im Hoorn nominiert. Im Jahrgang 1998 konnte Luisa Winkler Bronze mit nach Hause nehmen. Ein tolles Ergebnis bei ihrer ersten Meisterschaften im offenen Gewässer!

Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmer der DM Freiwasser 2016. Ein großes Lob insbesondere auch an die jüngsten im Team. Mit Tillmann Lauenroth auf Platz fünf, Carl Morris Magold auf Platz sechs und Luca Leon Schumacher auf Platz neun erreichten auch sie Top-Platzierungen im Nachwuchs über 2,5 km (Jahrgang 2004). Auch Marten Schmidt erreichte mit Platz 16 ein ordentliches Ergebnis! Mit den Leistungen aller Athleten aus den jüngsten Jahrgängen zeigte sich Coach Dominik Haberecht hoch zufrieden. Der Einsatz hat gestimmt, die Staffeln haben Spaß gemacht und alle haben ihr Bestes gegeben. Das macht Hoffnung auch für die Zukunft.

„ Wahnsinn, was für eine Meisterschaft!!“ (Zitat von Landestrainer Hannes Vitense).

Bild_2__Felix_Waschi_Moritz_21DSC03281_Svenja_Ziehsler_und_Sarah_Bosslet_DM_Freiwasser_20161IMG-20160701-WA0027_Staffel_mIxed_3x_125_Nick_Luisa_und_Ellen1Staffel_3x_125_mnnlich110442016.pdf1IMG-20160630-WA0050_Noelle_und_Coach_Domink1

 
5. Tag Deutsche Jahrgangsmeisterschaften 2016 28. Juni 2016 Drucken

Auch am letzten Tag stellten die Saarländer ihr Können in der Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark in Berlin unter Beweis.

Marlene Hüther erreichte über 100m Brust im Hauptfinale den ersten Platz. Mit ihrer geschwommenen Zeit schaffte Marlene die B-Qualinorm für die Olympischen Spiele in Rio 2016. Eine weitere Goldmedaille ging an Jonathan Berneburg im 50m Freistil-Finale seines Jahrgangs. Im Hauptfinale schlug „Johnny“ dann als Zweiter an und sicherte sich die Silbermedaille. Silber über 100m Brust ging an Nico Perner. Unter die Top-Ten kam an diesem Tag auch Nick Werner.

Evelina Werner

 
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